Claus Schenk von Stauffenberg

15.11.1907 - 21.07.1944
deutscher Offizier der das Attentat auf Hitler verübte

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Claus Schenk von Stauffenberg

Claus Philipp Maria Schenk Graf von Stauffenberg (* 15. November 1907 in Jettingen, Bayern; ermordet am 21. Juli 1944 in Berlin) war ein deutscher Offizier während des Zweiten Weltkriegs und eine der zentralen Figuren des militärischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus.

Er führte persönlich das gescheiterte Attentat vom 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler aus und war als Stabschef beim Befehlshaber des Ersatzheeres entscheidend an der anschließenden Operation Walküre beteiligt, dem Staatsstreichversuch, der noch am selben Tag scheiterte. Stauffenberg war ein konservativer Patriot und sympathisierte zunächst mit den nationalistischen und revisionistischen Aspekten des Nationalsozialismus, bevor er wegen des verbrecherischen Charakters und der zunehmend inkompetenten Kriegführung des nationalsozialistischen Regimes zum aktiven Widerstand fand.

Adolf Hitler

20.04.1889 - 30.04.1945
Führer Der NSDAP und Diktator des 3 Reiches 

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Adolf Hitler

Adolf Hitler (* 20. April 1889 in Braunau am Inn, Österreich-Ungarn - 30. April 1945 in Berlin) war ein deutscher Politiker österreichischer Herkunft, ab 1921 Parteichef der NSDAP, seit 1933 Reichskanzler und von 1934 bis zu seinem Tod durch Suizid unter der Bezeichnung Führer und Reichskanzler zugleich Regierungschef und Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches.

Unter Hitlers Führung errichteten die Nationalsozialisten in Deutschland die Diktatur des sogenannten Dritten Reiches. Im Laufe des Jahres 1933 wurden alle anderen Parteien verboten oder zur Selbstauflösung gedrängt. Politische Gegner der Opposition wurden verfolgt, in Konzentrationslagern inhaftiert oder ermordet. Hitler und seine Anhänger betrieben die systematische Entrechtung und Ermordung der europäischen Juden sowie anderer religiöser, ethnischer und gesellschaftlicher Gruppen und entfesselten den Zweiten Weltkrieg.

Heinrich Himmler

7.10.1900 - 23.05.1945
SS-Reichsführer 

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Heinrich Luitpold Himmler (* 7. Oktober 1900 in München - 23. Mai 1945 in Lüneburg) war ein deutscher Politiker in der Zeit des Nationalsozialismus. Als Reichsführer-SS war er während des Zweiten Weltkrieges hauptverantwortlich für den Holocaust an den europäischen Juden, Sinti und Roma sowie für zahlreiche weitere Kriegsverbrechen der Waffen-SS. Zwischen 1943 und 1945 war Himmler zusätzlich Reichsinnenminister.

 

Adolf Heusinger

4.08.1897 - 1.12.1982
deutscher General der beim Attentat verletzt wurde 

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(* 4. August 1897 in Holzminden - 30. November 1982 in Köln) war ein deutscher General und Generalinspekteur der Bundeswehr.

Heusinger wusste von den Plänen der Verschwörer des Attentates gegen Hitler. Er war aber an der konkreten Durchführung und Planung nicht beteiligt. Trotz der Einsicht, dass der Krieg verloren sei, war der als brillanter Stratege geltende Generalleutnant der Meinung, seine Soldatenpflicht erfüllen zu müssen. Von dem unmittelbar bevorstehenden Anschlag ahnte er offenbar nichts. Am 20. Juli 1944 stand er unmittelbar neben Hitler, als die Bombe explodierte, die Claus Graf Schenk von Stauffenberg in seiner Aktentasche zurückgelassen hatte. Heusinger erlitt Kopf, Arm- und Beinverletzungen.

Martin Bormann

17.06.1900 - 1945
Leiter der Parteikanzlei der NSDAP

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Martin Bormann (* 17. Juni 1900 in Wegeleben bei Halberstadt - 2. Mai 1945 in Berlin) war in Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus Leiter der Parteikanzlei der NSDAP im Rang eines Reichsministers. Er hatte einen Bruder, Albert Bormann, und war verheiratet mit Gerda Bormann, der Tochter des Parteirichters Walter Buch.

Bormann gehörte zu den 24 im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof angeklagten Personen und wurde in Abwesenheit am 1. Oktober 1946 in zwei von drei Anklagepunkten schuldig gesprochen und zum Tod durch den Strang verurteilt.

Fritz Todt

04.08.1891 - 08.02.1942
Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen 

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Fritz Todt (* 4. September 1891 in Pforzheim - 8. Februar 1942 bei Rastenburg, Ostpreußen) war ein Bauingenieur und während der Zeit des Nationalsozialismus Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, SA-Obergruppenführer und ab 1940 Reichsminister für Bewaffnung und Munition. Er leitete unter anderem den Bau der Reichsautobahnen. Am 8. Februar 1942 starb er bei einem Flugzeugabsturz unweit des Führerhauptquartiers Wolfsschanze bei Rastenburg. Zuvor hatte er eine erregte Auseinandersetzung mit Hitler, in der er die Ansicht vertrat, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen sei.

 

Joachim Ribbentrop

30.04.1893 - 16.10.1946
Außenminister des Deutschen Reiches 

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Ullrich Friedrich Willy Joachim Ribbentrop, seit 1925 von Ribbentrop (* 30. April 1893 in Wesel; † 16. Oktober 1946 in Nürnberg) war ein einflussreicher Politiker in der Zeit des Nationalsozialismus und von 1938 bis 1945 Außenminister des Deutschen Reiches. Ribbentrop war seit dem 30. Mai 1933 SS-Ehrenführer im Range eines SS-Standartenführers und stieg rasch weiter in der Hierarchie der SS auf. 1938 erhielt er durch Heinrich Himmler die SS-Mitgliedsnummer 63.083 zugeteilt und wurde nun auch offiziell als Mitglied des „Stabes Reichsführer-SS“ geführt.

Ribbentrop gehörte zu den 24 im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof angeklagten Personen und wurde am 1. Oktober 1946 in allen vier Anklagepunkten schuldig gesprochen und zum Tod durch den Strang verurteilt. Inhaltsverzeichnis

 

Wilhelm Keitel

22.19.1882 - 16.10.1946
deutscher Heeresoffizier 

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Wilhelm Bodewin Johann Gustav Keitel (* 22. September 1882 in Helmscherode bei Gandersheim; † 16. Oktober 1946 in Nürnberg) war ein deutscher Heeresoffizier (seit 1940 Generalfeldmarschall) und von 1938 bis 1945 Chef des Oberkommandos der Wehrmacht.

Keitel gehörte zu den 24 im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof angeklagten Personen und wurde am 1. Oktober 1946 in allen vier Anklagepunkten schuldig gesprochen und zum Tod durch den Strang verurteilt.

 

Albert Speer

19.03.1905 - 1.09.1981
deutscher Architekt und Generalbauinspektor 

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Berthold Konrad Hermann Albert Speer (* 19. März 1905 in Mannheim; † 1. September 1981 in London) war einer der führenden Architekten im Nationalsozialismus. Seit 1937 war er Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt und plante zahlreiche Monumentalbauten, die den NS-Herrschaftsanspruch unterstreichen sollten. 1942 von Adolf Hitler zunächst zum Reichsminister für Bewaffnung und Munition ernannt, war er schließlich für die Organisation der gesamten Kriegswirtschaft des Deutschen Reichs verantwortlich.

Speer gehörte zu den 24 im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof Angeklagten und wurde am 1. Oktober 1946 in zwei von vier Anklagepunkten schuldig gesprochen und zu 20 Jahren Haft verurteilt.

 

Hermann Göring

12.01.1893 - 15.10.1946
Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe

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Hermann Wilhelm Göring (* 12. Januar 1893 in Rosenheim; † 15. Oktober 1946 in Nürnberg) war der Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg und einer der führenden Politiker in der Zeit des Nationalsozialismus. Göring war maßgeblich an der Ausschaltung und Verfolgung der Opposition beteiligt. Er zeichnete verantwortlich für die Gründung der Gestapo sowie die Einrichtung der ersten Konzentrationslager. Ab Oktober 1936 betrieb er als Beauftragter für den Vierjahresplan die Aufrüstung Deutschlands und bereitete so den Krieg vor. Am 31. Juli 1941 beauftragte er Heydrich mit der Organisation der so genannten Endlösung der Judenfrage.

 

Joseph Goebbels

29.10.1897 - 1.05.1945
Reichspropagandaleiter der NSDAP 

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Joseph Goebbels (* 29. Oktober 1897 in Rheydt bei Mönchengladbach als Paul Joseph Goebbels; † 1. Mai 1945 in Berlin) war einer der einflussreichsten und populärsten Politiker während der Zeit des Nationalsozialismus. Besondere Bedeutung erlangte er noch während der Weimarer Republik als Gauleiter von Berlin-Brandenburg und als Reichspropagandaleiter der NSDAP, in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs als Generalbevollmächtigter für den totalen Kriegseinsatz, vor allem aber als Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, ein Amt, das er von 1933 bis 1945 bekleidete. Als enger Vertrauter und Berater Adolf Hitlers war Goebbels einer der Hauptverantwortlichen für die nationalsozialistische Politik. Seine Tagebücher, die er von 1924 bis zu seinem Tode führte, gelten als wichtige Quelle für die Geschichte der NSDAP und der nationalsozialistischen Herrschaft.

 

Alfred Jodl

10.05.1890 - 16.10.1946
Chef des Wehrmachtführungsstabes 

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Alfred Josef Ferdinand Jodl (ursprünglich geb. Alfred Baumgärtler; * 10. Mai 1890 in Würzburg; † 16. Oktober 1946 in Nürnberg) war ein deutscher Heeresoffizier (seit 1944 Generaloberst) und während des Zweiten Weltkrieges als Chef des Wehrmachtführungsstabes im Oberkommando der Wehrmacht (OKW) an führender Stelle an der Planung der deutschen Militäroperationen beteiligt.

Jodl gehörte zu den 24 im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof angeklagten Personen und wurde am 1. Oktober 1946 in allen vier Anklagepunkten schuldig gesprochen und zum Tod durch den Strang verurteilt.